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Final-Doppelpack für Vetter und Miggitsch

Final-Doppelpack für Vetter und Miggitsch

Vier Finals für Österreichs Kunstturner beim World Challenge Cup in Szombathely! Gino Vetter und Martin Miggitsch präsentierten sich am Freitag in starker Form und sorgten gleich für einen rot-weiß-roten Final-Doppelpack am Boden. Vetter zog als Zweiter, Miggitsch als Vierter in die Medaillenentscheidung am Samstag ein. Damit nicht genug: Vetter sicherte sich am Reck sein zweites Finalticket, Miggitsch gelang selbiges am Sprung.

„Ich bin sehr zufrieden mit den Jungs. Es war zwar noch nicht perfekt, aber großteils eine sehr gelungene Qualifikation. Viermal im Finale zu stehen, ist natürlich eine lässige Geschichte“, sagte Nationaltrainer Michael Fussenegger. Nun gelte die volle Konzentration den beiden Finaltagen.

Den Anfang machte Vetter. Der Vorarlberger, der als einziger österreichischer Turner zur WM nach Rotterdam reisen wird, legte am Boden starke 13.833 Punkte vor und musste in der Qualifikation nur dem Kroaten Aurel Benovic den Vortritt lassen. Wenig später zog Miggitsch mit 13.600 Punkten als Vierter nach. Am Samstag (ab 15.00 Uhr) geht es für das Duo damit gemeinsam um die Medaillen.

Risiko wird belohnt

Am Reck wagte WM-Teilnehmer Vetter eine neue Übung - mit Erfolg. Als Achter machte er seinen Final-Doppelpack perfekt. Selbiges gelang Miggitsch mit zwei grundsoliden Sprüngen als Siebenter. Die Medaillenentscheidungen am Sprung und am Reck finden jeweils am Sonntag (ab 15.00 Uhr) statt.

Der Vorarlberger, der sich nach seinem schweren Oberschenkelbruch weiter zurückkämpft, erreichte am Pauschenpferd mit 12.633 Punkten Rang 17. Vincent Lindpointner verbuchte sein bestes Qualifikationsergebnis an den Ringen, wo er sich auf Platz 13 klassierte.

Junges Trio sammelt Erfahrungen

Bei Österreichs Kunstturnerinnen stand der Weltcup in Ungarn indes ganz im Zeichen der nächsten Generation. In Abwesenheit der WM-Starterinnen Charlize Mörz und Leni Bohle sowie der verletzten Selina Kickinger nutzten Clara Stelzer, Katharina Gschiel und Collien Mörz die internationale Bühne, um wertvolle Wettkampferfahrung zu sammeln. Das beste Ergebnis des jungen rot-weiß-roten Trios gelang Gschiel mit Rang 22 am Schwebebalken.


18/09/26

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