Abschied vom Schwarzenbergplatz
1986 heuerte Labner als ehrenamtlicher Redakteur der Verbandszeitung an, 1989 begann der diplomierte Sportwissenschafter sein Dienstverhältnis beim Österreichischen Fachverband für Turnen als erster Vollzeit-Angestellter in der Funktion des Sportmanagers. 2011 wurde der Wiener zum Generalsekretär befördert, seit 2012 gehörte er dem Vorstand an. Nunmehr verlässt Robert Labner Turnsport Austria, Österreichs sechstgrößten Sport-Fachverband mit 90.000 Mitgliedern, 450 Vereinen und 25 Mitarbeiter*innen. Mit Ende Oktober endet die Ära Labner dann auch am Papier.
Eines ging sich am Donnerstag beim besten Willen nicht mehr aus: „An einem der nächsten Wochenenden muss ich das Büro ausräumen und den Schlüssel behalte ich auch noch“, meinte der 63-jährige Wiener. „Natürlich ist nach 37 Jahren auch ein bisschen Wehmut dabei, aber es überwiegt eine Mischung aus Dankbarkeit und Stolz. Ich durfte die Entwicklung von Turnsport Austria zu einem Verband mit neun Sparten entscheidend mitgestalten und wir haben unter meiner Verantwortung Turn10 zu einem weltweit einzigarten Erfolgsmodell entwickelt. Mehr als 300 Vereine nehmen unser Angebot aktuell in Anspruch.“
Der Abschied als Dienstnehmer heißt freilich nicht, dass Robert Labner dem Turnsport ab sofort den Rücken zukehrt. „Als Trainer und Funktionär des MTV Hernals und auch als Wertungsrichter und Fan bleibe ich der heimischen Szene natürlich erhalten.“
25/06/26
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