Anderer Sommer - neue Ziele
„Nach dem Weltcup in der Türkei war ich leider gesundheitlich gleich mehrmals außer Gefecht. Das hat mich schon ein bisschen zurückgeworfen“, erzählt Kahofer. Inzwischen ist der Innsbrucker aber wieder regelmäßig im Training. Lediglich eine Überlastung im linken Sprunggelenk verlangt noch etwas Geduld. „Es wird von Tag zu Tag besser. Wir müssen dem Ganzen einfach noch etwas Zeit geben.“
Nach den krankheitsbedingten Trainingspausen geht es nun vor allem darum, den Körper wieder auf Wettkampfniveau zu bringen. „Ich habe einiges an Kraft und Spritzigkeit verloren. Deshalb bauen wir jetzt Schritt für Schritt alles wieder auf, damit ich bald wieder auf dem Niveau bin, auf dem ich vor den Rückschlägen war.“
Neue Tricks und Variatonen
Parallel dazu arbeitet Kahofer bereits an den nächsten Entwicklungsschritten. Sobald die Belastung wieder vollständig möglich ist, stehen neue Tricks und Variationen auf dem Programm. Ziel ist es, das Repertoire zu erweitern und bei künftigen Wettkämpfen noch flexibler auf unterschiedliche Setups reagieren zu können. „Wir wollen einfach mehr Möglichkeiten haben, damit wir unabhängig von den Gegebenheiten auf hohem Niveau performen können.“
Die Vorfreude auf die nächsten Herausforderungen ist jedenfalls ungebrochen. „Ich freue mich schon richtig darauf, wieder voll angreifen zu können. Bis dahin nutze ich die Zeit, um an den Basics zu arbeiten und neue Elemente vorzubereiten. Wenn ich wieder ganz fit bin, möchte ich nahtlos dort anknüpfen, wo ich aufgehört habe.“
Da die nächsten internationalen Wettkämpfe erst im Oktober anstehen, kann sich Kahofer nun ohne Zeitdruck auf den Wiederaufbau konzentrieren und die Trainingsarbeit Schritt für Schritt intensivieren.
28/07/26
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