Leonie Gschliesser erreicht EYOF-Sprung- und Mixed-Pair-Finale
Die Österreicherinnen begannen am Sprung, da lief noch alles nach Plan oder besser. Ab dem Stufenbarren war dann der Wurm drin, insgesamt passierten dem Trio an diesem Gerät, am Schwebebalken und am Boden sieben Stürze, von denen zu viele auch in die Team-in die Wertung gelangten.
Leonie Gschliesser (V) wurde trotz zweier Stürze noch 39. im Mehrkampf und sah für sich selbst das Positive: „Ich habe das Sprungfinale erreicht, wahrscheinlich auch das Mixed-Finale (Anm.: Qualifikations-Ergebnisliste noch ausständig), meinen ersten Wettkampf auf einem Podium geturnt und viel mitgenommen.“
Maria Strigl (T) war erst wenige Tage vor dem EYOF für die verletzte Lea Walli eingesprungen, sie zeigte sich auf Mehrkampf-Platz 62 „glücklich über die Möglichkeit, hier unerwartet überhaupt dabei gewesen zu sein, ich habe sehr viele wichtige Erfahrungen für die Zukunft gesammelt.“
Nur Helene Richter war nach vier Stürzen als schwer enttäuschte 75. untröstlich, das Lächeln auf den Team-Fotos fiel ihr schwer. Sportdirektor Fabian Leimlehner: „Das ist insgesamt nicht so gelaufen, wie erhofft, wir können aber auch viel Positives mitnehmen.“ Turnsport-Austria-Präsidentin Gabriela Jahn: „Am meisten hat mich beeindruckt, dass alle drei bis zuletzt gekämpft haben. Das ist die richtige Einstellung.“
EYOF-Detail-Infos
Alle Fotos (C) Simone Ferraro
23/07/25
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