Die EM fest im Blick
Eine Cortison-Behandlung und eine anschließende Trainingspause waren notwendig geworden, nachdem bestimmte Bewegungen – etwa Strecksprünge – zuletzt nicht schmerzfrei möglich gewesen waren. „Nach dieser Art der Behandlung muss man der Hüfte zuerst ein bisschen Ruhe geben und dann langsam wieder einsteigen“, erklärt Kickinger.
„Momentan bin ich noch in einem Zwischenschritt. Man kann die Verletzung noch nicht komplett ignorieren und einfach voll drauflos trainieren.“ Der Anteil an vollständigen Übungen wurde in der unmittelbaren Vorbereitung auf die EM bereits Training für Training gesteigert. In den kommenden Tagen sollen die nächsten Fortschritte folgen.
Gemeinsam mit Trainerin Lara van Dyck wurde ein klarer Fahrplan bis zur Reise nach Zagreb ausgearbeitet. Die größten Herausforderungen bereitet der Hüfte derzeit noch das Bodenturnen. „Dort gibt es viele tiefe Oberkörperpositionen, Spagate und viele einbeinige Elemente. Das ist aktuell das Gerät, das die Hüfte am meisten fordert“, beschreibt die Mehrkämpferin.
Trotzdem blickt Kickinger optimistisch auf den ersten Saisonhöhepunkt. „Ich bin überzeugt davon, rechtzeitig zur EM wieder in einer guten Verfassung zu sein. Ich kann es eigentlich kaum erwarten. Ich glaube, dass wir mit einem richtig coolen Team nach Zagreb fahren können", sagte Kickinger. Bezüglich der Ziele meinte die Niederösterreicherin: "Alles ist möglich."
19/07/26
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